Luckhausen |
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Baujahr: Adresse: Bauherrschaft: Projektleitung Thomas Krüsi
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Hanf Lehm Holz
Renovation angebautes Wohnhaus von 1826 in Luckhausen
Sanfte Renovation welche dem Charakter und der Bausubstanz des 180 jährigen Hauses wieder gerecht wird.
Besonderes
Die häufige Anwesenheit der Familie Graf bei Besprechungen mit Ausführenden und bei handwerklichen Eigenleistungen auf der Baustelle vereinfacht die Kommunikation zwischen Bauherrschaft, Handwerker und Architekt und reduziert mögliche Missverständnisse.
Ausbau Dachgeschoss: Dämmen des Daches, der Giebelwand, des Bodens mit Hanfdämmstoff ca. 6 Tonnen aus eigener Herstellung in der Strohmühle Henggart. Dies im Zusammenhang mit Untersuchungen über die gewerbliche und landwirtschaftliche Nutzung von THC-Gehalt-armen Faserhanfsorten.
Material
Wir belassen: die gesamte Grundsubstanz
Wir erneuern: Ersetzen der morschen Abstützung und der Balkenlage im feuchten Nordkeller durch alte intakte Eichenbalken mit neuen, eingenuteten Blindbodenbrettern. Boden in Essraum und Küche: antike Tonplatten verlegt "naß in naß" in Kalkmörtel auf Schaumglasdämmung. Alle Innenseiten der Außenwände: Lehm-Innendämmputz 4-5 cm. Ostfassade außen: mineralischer Wärmedämmputz 3-6 cm, die Sandsteingewände bleiben sichtbar.
Haustechnik
Elektro: elektrobiologisch. Heizung:Wärmeerzeugung mit Holz, Lehmverputzte Ofenanlage im Essraum mit integriertem Feststoffspeicher und Wasserwärmetauscher. Solaranlage: 20,9 m2 für Heizung und Warmwasser. Energiespeicher 2640 Ltr. Wärmeabgabe durch Fussleistenheizkörper. Der alte Kachelofen in der Stube bleibt, ebenso ein neuer, antiker Holzherd. Sanitär: Einbau Dusche/WC im DG vorgesehen, Küche neu, spätere Regenwassernutzung vorbereitet.
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