Siedlung Espel Neubau 4 Hausteile und ein Doppeleinfamilienhaus
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Wohnfläche: Baukosten: Adresse: Bauherrschaft: Projektleitung:
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Baubiologie und Minergie
Bauaufgabe
Das Projekt geht auf die Initiative der Gemeinde Illnau-Effretikon zurück, einen Beitrag zu als "Energiestadt" zur "Agenda 21" zu leisten. Auf einem grösseren Areal sollte eine Siedlung entstehen, als Vorzeigeobjekt für nachhaltiges Bauen. Aus der ursprünglichen Gruppe verschiedener Planungsbüros und Grundeigentümer hat schlussendlich eine Planungsgemeinschaft von zwei Büros mit einem Grundeigentümer das vorliegende Projekt realisiert. Die Überbauung ist in zwei Teile gegliedert: 2 Mehrfamilienhäuser einerseits und die hier beschriebenen 6 Reihen-Einfamilienhäuser anderseits.
Besonderes
Ein Haus für die Zukunft
Das Stichwort Nachhaltigkeit gilt gleichermassen für die eingesetzten Baumaterialien, wie für die Energieträger des gewählten Heizsystems (Holzschnitzel, CO2-neutral). Aber auch den sich verändernden Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner wird Rechnung getragen. Die Häuser sind noch nicht voll ausgebaut. Unter dem Dach kann bei Bedarf der Wohnraum erweitert werden.
Material
Eine schlichte, modern verstandene Architektur prägt das Äussere der Bauten in Holzrahmen-Bauweise. Die Erschliessungswege zu den Häusern, sind alle als nicht versiegelte Oberflächen ausgeführt. Im Innern kommen die konsequent angewendeten baubiologischen Aspekte in Planung und Ausführung voll zum Ausdruck. Die Ausgestaltung der Räume orientiert sich bewusst am Bekenntnis zur Einfachheit. Materialien wie Holz und Lehmputze, Oberflächen mit Natur-Farben, aber auch die Berücksichtigung strahlungsarmer Elektroinstallationen garantieren ein in jeder Hinsicht angenehmes Raumklima. Die grossen Fensterflächen bringen viel Licht ins Innere.
Haustechnik
Zum Energiekonzept gehören eine zentrale Holzschnitzel-Heizung und eine gemeinsame Sonnenkollektor-Anlage für Warmwasser. Alle Häuser sind mit einer sehr guten Wärmedämmung der Baukonstruktionen (U-Werte < 0.19 W/m2) und der Fenster (U-Werte Glas 0.8 W/m2) ausgerüstet. Die Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung ergänzt das Konzept. Die Häuser unterschreiten damit den Minergie-Standard noch um 25%.
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