Eigenheimweg
Winterthur
Ein Reihenhaus in einer Wohnbausiedlung aus den 30-er Jahren wird neu gestaltet. |
Baujahr:
2008
Kubikmeterpreis SIA
Fr. / m3
Adresse:
Eigenheimweg 53
8400 Winterthur
Bauherrschaft:
Maria-José Blass
Reto Westermann
Verantwortlich Planung und Ausführung: Alfred Rüegg
a.rueegg@arba-bioplan.ch
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Wohn-Ess-Küche
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Detail im Bad |
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Vorgeschichte und Bauaufgabe
Das Haus am Eigenheimweg 53 gehört zur 1927 erbauten Siedlung "Selbsthilfe". Bis zum Kauf durch die heutigen Besitzer im Juli 2007 wurde es als Zweifamilienhaus mit zwei kleinen Geschosswohnungen und einem Mansardenzimmer genutzt. Der Auftrag umfasste die Umnutzung der Liegenschaft zu einem Einfamilienhaus und eine umfassende bauliche und energetische Sanierung.
Umbau und Sanierung
Die alte 2-Zimmerwohnung im Erdgeschoss wurde durch das Entfernen von Trennwänden in ein grosses Wohn- Esszimmer mit angrenzender, offener Wohnküche umgewandelt. Ergänzt wird das Raumangebot im Erdgeschoss durch ein Gäste-WC. Das bestehende Treppenhaus zur Erschliessung von Ober- und Dachgeschoss blieb bestehen. Ebenso wurde die Raumaufteilung im Obergeschoss beibehalten. Aus der einstigen Küche entstand ein Badezimmer, die Wände des ehemaligen Bades wurden abgebrochen und so der Vorplatz vergrössert. Der Estrich mit dem Mansardenzimmer präsentiert sich nach dem Umbau als offener, grosser Raum.
Gestaltung der Innenräume.
Prägendes Element des Umbaus sind die Farben in den Innenräumen: Die Küche präsentiert sich in frischem Grün, das Badezimmer in einem warmen Orange. Im Treppenhaus kommt ein zartes Blau zur Geltung. Alle Wände wurden mit Mineralfarben gestrichen. Einen Kontrast dazu bilden massive, geölte Holzböden im Wohnbereich und schwarze Linolböden in Bad und WC. Als schwarzer Kubus im Erdgeschoss erscheint das Gäste-WC.
Minergie-Standard.
Ziel des Umbaus war die Erfüllung des Minergie-Standards. Das Dach wurde aufgedoppelt und rund 30 cm dick gedämmt mit Zellulosefaser, die Aussenfassade nach Nordosten erhielt eine 20 cm dick Aussendämmung in Kork, die Fassade nach Nordwesten eine Innendämmung mit Kork (10 cm). Die Kellerdecke wurde von unten gedämmt. Neue Fenster und die Verglasung der alten Haustüre in Dreifach-Verglasung (U-Wert 0.7) ergänzen das Konzept. Die Warmwasserversorgung erfolgt primär über Sonnenkollektoren und ergänzend dazu durch die Gas-Zentralheizung. Die Rohre für die kontrollierte Belüftung der Räume konnten im Bereich des ehemaligen Kamins platzsparend angeordnet werden.
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