Das alte Riegelhaus steht im alten Dorfkern von Effretikon. Ein Teil des Flarzhauses (typisches Zürcher Reihenhaus) wurde sanft und materialgerecht renoviert sowie energiemässig auf neusten Stand gebracht (hoher Minergiestandard).
Aussenhülle: Sumpfkalk und Holzschalung
Aussenwände: Bestehende Riegelbauwände (ausgemauert) sind aussen mit Sumpfkalk fresco mit Erdpigmenten verputzt.
Aufbau der neuen Wandteile: aussen Holzschalung Fichte roh, Massivholz-Rahmenbau mit Schafwoll-Wärmedämmung, Lehmdeckputz auf Schilfrohrmatten innen.
Dach und Boden: Die alten Biberschwanz-Ziegel wurden wieder verwendet, einfache Deckung auf neuem Unterdach. Wärmedämmung mit Schafwolle im Bereich des Estrichbodens.
Gegen das Erdreich sind die nicht unterkellerten Räume mit Schaumglasschotter isoliert.
Innenausbau: Mit Lehm verputzt
Innenwände: Alle Wandoberflächen sind mit Lehmputzen in verschiedenen Erdfarben verputzt.
Bodenbeläge: Sandstein-Bodenplatten, grossformatig, in Splitt verlegt. Antike Massivholzriemen in Tanne und Eiche, geölt. Wiedereinbau alter Tonplatten, geölt.
Fenster, Türen und Treppen: IV-EV Heimatschutzfenster, Massivholz geölt. Sämtliche Türen aus der Bauteilbörse, Massivholztüren z.T. aus dem alten Haus. Massivholztreppen in Tanne und Eiche, geölt.
Küche: Massivholz, Fronten Buche, Innenteile Fichte, geölt.
Bad: Oberflächen Tadelakt (Kalkglanzputz mit mineralischen Pigmenten). Alte Füsschen-Badewanne, Dusche ausgekleidet mit Feinsteinzeug-Keramikplatten und mit Glaswand.
Energiekonzept
Die Pelletsheizung ist für 2 benachbarte Wohneinheiten auf 10 kW Wärmebedarf ausgelegt. 11 m2 Warmwasser-Kollektoren ergänzen den Warmwasserbedarf der beiden Häuser.
Wärmeverteilung, Strahlungswärme: Ein alter Kachelofen aus dem 19.Jh., neu aufgesetzt und Wandheizungsrohre im Lehmgrundputz verlegt. Eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Süddach wurde für später eingeplant.
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